Persönlicher Status und Werkzeuge

Zielgruppen

Bestehende Studiengänge an der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaft

Bachelor Wissenschaftliche Grundlagen des Sports

Die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaft hat zum Wintersemester 2008/09 den bisherigen Studiengang „Sportwissenschaft“ (mit den Abschlüssen Diplom und Bachelor of Arts) durch den Studiengang „Wissenschaftliche Grundlagen des Sports“ (mit dem Abschluss Bachelor of Science) abgelöst.

Der neue Studiengang verfolgt noch konsequenter als bisher das Ziel, den Studierenden sowohl einen wissenschaftlichen Zugang zum Sport, als auch die dazu gehörenden Methoden zu vermitteln.

Masterstudiengang: Bewegung & Gesundheit- Diagnostik, Prävention & Intervention in der Lebensspanne, MSc.

Übergreifendes Ziel des Studienganges ist es, den Absolventen aus interdisziplinärer Perspektive Kompetenzen in der Diagnostik, Prävention und Intervention in wesentlichen Anwendungsfeldern der Sport- und Gesundheitswissenschaft zu vermitteln. Auch durch die Berücksichtigung der verschiedenen Entwicklungsstadien über die Lebensspanne hinweg werden die Studierenden zu einer ganzheitlichen wissenschaftlichen und praxisorientierten Herangehensweise befähigt. Für einen effektiven Gesundheitserhalt oder einer effektiven Gesundheitsförderung bedarf es einer Erfassung des Ist- und Sollzustandes unter Berücksichtigung vielfältiger gesundheitsrelevanter biopsychosozialer Einflüsse. Diese Kompetenzen werden genauso vermittelt wie präventive und intervenierende biopsychosoziale Maßnahmen zum Gesundheitserhalt oder zur Gesundheitsförderung.

Masterstudiengang: Diagnostik und Training, MSc.

Der Masterstudiengang "Diagnostik und Training MSc." befasst sich im Kontext der Sportwissenschaft mit den verhaltens- und naturwissenschaftlichen Teildisziplinen Bewegungswissenschaft, Biomechanik, Sportinformatik, Sportpsychologie und Trainingswissenschaft. Übergreifendes Ziel des Studienganges ist es, den Absolventen aus dieser sportwissenschaftlich interdisziplinären Perspektive umfassende Kompetenzen in den Bereichen Diagnostik und Training zu vermitteln. Diese Interdisziplinarität ist notwendig um der Komplexität der vielfältigen und gleichzeitig wirkenden Einflussfaktoren auf den sich bewegenden Menschen (z. B. biomechanische, physiologische oder mentale Faktoren) gerecht zu werden.

Lehramtsstudiengänge

Die Ausbildungsrichtungen im Rahmen der staatlichen Lehrerbildung sind:

  • Fach Sport vertieft studiert - Lehramt an Gymnasien
  • Fach Sport nicht vertieft studiert - Lehrämter an beruflichen Schulen, Realschulen, Hauptschulen, Grundschulen
  • Lehramt an beruflichen Schulen Gesundheits- und Pflegewissenschaft
  • Sport als Didaktikfach im Rahmen des Studiums der Didaktiken einer Fächergruppe der Hauptschule und Grundschule

Das Fach Sport ist im Studium mit einem weiteren Schulfach zu kombinieren. Zulassungsvoraussetzungen sind die Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, der Nachweis der gesundheitlichen Eignung und die bestandene Sporteignungsprüfung.

Nichtakademische Studiengänge

Für die Berufsfelder im außerschulischen Sport werden in Bayern seit 1946 "Sportlehrer im freien Beruf" ausgebildet. Sie sind als Allround-Sportlehrer u.a. bei Sportvereinen und Sportverbänden, größeren Betrieben, kommunalen Einrichtungen, der Bundeswehr, der Polizei, in privaten Sportschulen und Freizeitunternehmen beschäftigt. Die sechssemestrige Ausbildung erfolgt im Fach Sport in Praxis und Theorie, und zusätzlich in wählbaren freizeitorientierten Fächern und Schwerpunkten. Zulassungsvoraussetzungen sind die Mittlere Reife, der Nachweis der gesundheitlichen Eignung und die bestandene Sporteignungsprüfung.

Des weiteren existiert eine Ausbildung zum "staatlich geprüften Fachsportlehrer im freien Beruf", und zwar als Berg- und Skiführer, Skilehrer und Snowboardlehrer . Ziel ist die Heranbildung von Spezialisten für Lehraufgaben im Hochleistungssport der Vereine und Verbände bzw. im kommerziellen Freizeitbereich. Die Ausbildung erstreckt sich über vier bzw. fünf etwa 14tägige zentrale Lehrgänge mit zusätzlichem Praktikum und schließt mit der staatlichen Prüfung (Praxis, Lehreignung, Theorie) in den jeweiligen Ausbildungsrichtungen ab.