Persönlicher Status und Werkzeuge

Zielgruppen

Die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaft ...

... ging 2002 aus dem renommierten Sportzentrum der TU München hervor. Heute beherbergt der TUM Campus im Olympiapark in der historischen Atmosphäre der Olympischen Spiele 1972 ein modernes Forschungs- und Technologiezentrum für Sport- und Gesundheitswissenschaft. 

Das breit gefächerte Lehrangebot, die zahlreichen Fachgebiete und ihre vielfältigen Forschungsaktivitäten spiegeln die Vielschichtigkeit des Sports perfekt wider. Die gelungene Kombination aus methodischer Wissensvermittlung und Sportpraxis bereitet die Studierenden zielgerichtet auf einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben vor. 

Aktuell bietet die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaft den "Bachelor Wissenschaftliche Grundlagen des Sports" und darauf aufbauend verschiedene Masterstudiengänge an, außerdem Lehramtsstudiengänge und Ausbildungen zum/zur Sport- bzw. GymnastiklehrerIn. Die fundierte Ausbildung in Theorie und Praxis führt zu einer weit reichenden beruflichen Handlungskompetenz, die den AbsolventInnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten eröffnet. 

Grußwort des Dekans

Die Fakultät für Sportwissenschaft wurde am 11. Oktober 2002 offiziell gegründet und als 12. Fakultät der TU München (TUM) mit allen Rechten und Pflichten ausgestattet, die Fakultäten an deutschen Universitäten haben. Mittlerweile verfügt die TUM über insgesamt dreizehn Fakultäten, die schwerpunktmäßig die Art von Fachkräften ausbilden, an denen in Deutschland bereits jetzt ein Mangel herrscht.

Umbenennung der Fakultät im Oktober 2010

In der aktuellen gesellschaftspolitischen Bewertung wird der gesundheitliche Aspekt von Sport und Bewegung immer wichtiger. Das Potenzial von Sport und Bewegung als besonders wichtiges Mittel der Gesunderhaltung und Krankheitsprävention ist noch nicht ausgeschöpft. Als Konsequenz daraus erfolgt  eine stärkere Orientierung der Fakultät an der Gesundheitswissenschaft. Um diese Weiterentwicklung auch nach außen zu demonstrieren, wurde die Fakultät im Oktober 2010 offiziell in „Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaft“ umbenannt. Damit ist auch eine engere Vernetzung mit der Fakultät für Medizin und den Lebenswissenschaften des Wissenschaftszentrums Weihenstephan verbunden. Aufgrund Ihres medizinisch-naturwissenschaftlichen Fächerportfolios ist die TUM in besonderer Weise geeignet, die Sport- und Gesundheitswissenschaft in einer deutschlandweit einmaligen Konstellation zukunftsweisend und modellhaft weiterzuentwickeln.

Damit ist aber keineswegs eine Aufgabe der anderen bisherigen Themenfeldes der Fakultät verbunden. Die Fakultät weist drei gleichberechtigt nebeneinander bestehende Säulen auf: die bisherigen Schwerpunkte Sportlehrerausbildung und Leistungssport wurden um die Säule Gesundheit ergänzt.  Nach wie vor sieht es die Fakultät als eine wichtige Aufgabe an, Dienstleister für den Spitzensport zu sein. Zahlreiche Nationalmannschaften und Spitzensportler werden von den Lehrstühlen und Fachgebieten der Fakultät betreut. Forschungsprojekte zur Leistungsoptimierung im Spitzensport werden realisiert. Hinzu kommt aber eine bislang weitgehend vernachlässigte Perspektive, die mit der Frage verbunden ist: Ist Spitzensport mit der Gesundheit vereinbar? Als eine der ganz wenigen sportwissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland befasst sich die Fakultät für Sport und Gesundheitswissenschaft der TUM mit der Frage, wie Gesundheiterhaltung angesichts der immer weiter steigenden Belastungen im Spitzensport möglich ist, beispielsweise der aktuellen Frage nach einer Prävention von Burnout und Depression bei Profisportlern. Ebenso ist ein Thema der Fakultät nicht nur die „bewegte Schule“, sondern auch die „gesunde Schule“. Dieses Thema soll auch verstärkt in die Sportlehrerausbildung einfließen.

Diese Modernisierung der Sportwissenschaft durch einschneidende Reformen hat zu einer höheren Akzeptanz und Nachfrage seitens der Studierenden geführt. Sehr schnell hat sich in allen interessierten Kreisen herumgesprochen, dass München eine echte Alternative zur Deutschen Sporthochschule Köln darstellt und der süddeutsche Raum damit an Attraktivität gewinnt. Die personellen, finanziellen und strukturellen Reformen sind durchgeführt, die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaft ist "fit für die Zukunft"!

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Beckmann - Dekan -